Ausflugsziele in und rund um Leipzig – Stadt & Umland entdecken


Seegeler Wunderbrunnen

Seit 1580 sprudelt unweit von Leipzig in unregelmäßigen Abständen ein Wunderbrunnen. Er wird auch “Heil- und Gnadenbrunnen” genannt, denn unzählige Menschen sollen durch sein Wasser geheilt worden sein. 1898 wurde ein Brunnenhaus errichtet und die Quelle dauerhaft nutzbar gemacht. Das Wasser des Brunnens wurde abgefüllt und in die ganze Welt verkauft, es soll durch Rommel sogar seinen Weg bis nach Afrika gefunden haben.

Wer den Brunnen und die ehemaligen Wirtschaftsgebäude besichtigen möchte, muss sich allerdings vorher anmelden, denn er befindet sich auf einem Privatgelände. Am Tag des offenen Denkmals ist immer geöffnet, an anderen Tagen bittet die Familie Auster um vorherige Absprache per Telefon 0173-5604090 oder per E-Mail seegelerwunderbrunnen(at)freenet.de , dann erhält man auch eine nette Führung über das Gelände.

Link zum Wunderbrunnen:
Die Internetseite folgt in Kürze

Routenplaner zum Seegeler Wunderbrunnen:

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Wer nach diesem Besuch noch ein weiteres Highlight dieser Gegend besichtigen möchte, fährt nur 2km weiter in die Brunnengasse 1 in Kitzen und findet dort eine wunderschöne kleine alte Kirche deren Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurück geht. Ältester Teil der Kirche ist der Turm, welcher damals als Wehrturm genutzt wurde. Mehr Infos zur Kirche findet man auf der Website des Fördervereins: www.sanktnikolaikitzen.de der auch regelmäßig verschiedenste Kulturveranstaltungen in der Kirche organisiert.

Bergkirche Beucha

Kategorie: bis 20 km,Kirchen – Tags: , ,

Geht man von Kirchberg aus durch den Tortunnel des Wasserturms aufwärts zur netten alten Dorfkirche, wird einem erstmal nichts ungewöhnlich vorkommen. Schaut man dann allerdings über die halbhohen Feldsteinmauern gleich neben der Kirche, so sieht man das die Kirche direkt am Abhang eines Steinbruchs steht. Seit dem 15. Jahrhundert wurde kontinuierlich der Berg auf dem die Kirche steht abgetragen und so steht die Kirche nun oberhalb eines fast senkrecht abfallenden Hanges. Im alten, seit den 50er Jahren nicht mehr bewirtschafteten Steinbruch, hat sich heute ein kleiner Felsensee gebildet, in dem sich, wohl nicht ganz legal hin und wieder die Anwohner abkühlen, wenn sie einen der wenigen möglichen Zugänge überwunden haben.

Aus diesem Steinbruch wurden übrigens auch Steine für das Völkerschlachtdenkmal gewonnen. Ein Ausflug zur Bergkirche, mit kleinem Spaziergang um den See, lohnt vor allen Dingen in den Sommermonaten wo die Kirche Sonntags zwischen 14-17Uhr geöffnet ist.

Link zur Bergkirche Beucha:
www.stadtkirche-brandis.de

Routenplaner zur Bergkirche Beucha:

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Kulkwitzer See

Kategorie: bis 10 km,in Leipzig,Seen – Tags: , ,

Neben dem großen Leipziger “Neuseenland” existieren um Leipzig noch einige Seen die etwas, wenn auch nicht viel, älter als die durch den Tagebau im Süden neu entstandenen sind. Einer dieser Seen ist der im Westen Leipzigs zwischen Leipzig-Grünau und Markranstädt gelegene Kulkwitzer See. Bevor der See 1963 aus zwei Tagebaurestlöchern entstand, wurde an dieser Stelle seit 1864 Kohle gefördert. Heute ist der See, im Volksmund “Kulki” genannt, ein Naherholungsgebiet mit vielerlei touristischen Angeboten. Es finden sich rund um den See eine Tauchschule, ein Bootsverleih, eine Wasserskianlage, ein Hafen, ein Campingplatz und natürlich viele verschiedene Bademöglichkeiten. Auch außerhalb der Badesaison lohnt sich ein Besuch des Sees für z.B. eine schöne Wanderung rund um den See und die angrenzende Natur.

Link zur Website des Kulkwitzer Sees:
www.kulkwitzersee.com

Routenplaner zum Kulkwitzer See:

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Nathanaelkirche

Die Nathanaelkirche steht in Leipzig Lindenau und wurde in den Jahren 1881-1884 errichtet. Im neogothischen Stil erbaut, ist sie meinen Informationen nach die viertgrößte Kirche von Leipzig. Dafür aber in Leipzig schon allein wegen ihrer Größe (1100 Sitzplätze) und Schönheit vollkommen zu unrecht unterrepräsentiert. In der DDR verfiel, wie viele andere, auch diese Kirche und wurde als Materiallager genutzt. Seit 1994 werden aber wieder Gottesdienste abgehalten und im Jahre 2005 gründete sich ein Förderverein für die Sanierung und Erhaltung der Kirche. Seit diesem Jahr (2010) veranstaltet dieser Förderverein immer in den Monaten August/September/Oktober jeden Freitag 16:30 Uhr Kirch- und Turmführungen. Der Eintritt ist frei, man bekommt interressante Einblicke in die Kirche, Turmuhr, Glocken und natürlich einen wunderschönen Blick vom insgesamt 74,25m (mit Kreuz) hohen Turm, natürlich nicht ganz von der Spitze … www.nathanaelkirche-leipzig.de/Veranstaltungen

Link zur Nathanaelkirchgemeinde:
www.nathanaelkirche-leipzig.de

Routenplaner zur Nathanaelkirche:

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Schlössertour – drei an einem Tag

Heute ein etwas außergewöhnlicher Sightseeing-Tipp, drei Schlösser an einem Tag. Wir beginnen am Schloss Schönwölkau. Das Schloss wurde in den Jahren 1695-1703 im Barockstil gebaut. Gegenüber dem Schloss liegt der Schlosspark, streng geometrisch angelegt mit teilweise sehr alten Baumbeständen. Der Dichter Christian Fürchtegott Gellert soll oft Gast in diesem Schloss gewesen sein. In der DDR wurde das Schloss teilweise kulturell, teilweise als Stallanlage genutzt und verfiel, so dass es heute leider von einem Bauzaun umgeben und nur von außen zu besichtigen ist. Es lohnt sich aber trotzdem mal vorbei zu schauen, denn der Park lädt zum Spazieren ein. Auch befindet sich gleich neben dem Schloss die Patronatskirche Wökau. Sie hat schon seit ihrer Erbauung im Jahre 1680 mit baulichen Mängeln zu kämpfen. 1969 stürzte das Gewölbe ein und 1992 wurden umfangreiche Sicherungsmaßnahmen getätigt. Heute wird die Kirche von einem Kulturverein für Ausstellungen und Konzerte genutzt.

Link zum Schloss Schönwölkau:
www.schoenwoelkau.de
Link zur Patronatskirche Schönwölkau:
www.media-kirche.de

Routenplaner zum Schloss Schönwölkau:

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Weiter geht es zu den nur 12-15 km von Schönwölkau entfernten Schlössern Hohenprießnitz und Zschepplin. Auch diese beiden Schlösser können leider nicht betreten werden, da sie sich im Privatbesitz oder im Verkauf befinden. Das Schloss Hohenprießnitz wurde in den Jahren 1699-1720 gebaut und wurde bis zur Schließung als Lehrerfortbildungseinrichtung genutzt. Martin Luther soll mehrmals einige Tage auf diesem Schloss verbracht haben. Das Schloss Zschepplin kaufte der Graf von Brühl, um zwei mal im Jahr auf der Reise von Dresden zur Leipziger Messe eine nette Unterkunft zu haben. Beide Schlösser haben sehr schöne angrenzende Schlossparks, die besucht werden können. Wer nach all den Schlössern Hunger bekommen hat, kann auf dem Rückweg von Zschepplin nach Leipzig noch mit der Fähre über die Mulde fahren und im Fährhaus Gruna einkehren www.faehrhaus-gruna.de.

Schloss Hohenprießnitz – www.hohenpriessnitz.de

Routenplaner zum Schloss Hohenprießnitz:

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Schloss Zschepplin – http://www.denkmalschutz.de

Routenplaner zum Schloss Zschepplin:

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Fährhaus Gruna – www.faehrhaus-gruna.de

Pumphut Mockrehna

Wieder ein Ausflugsziel aus der Kategorie Skurriles. Im 17. Jhd. lebte in Mockrehna ein Müllerbursche mit Namen “Pumphut” . Dieser Müllerbursche war sehr stark und geriet immer mal wieder in Streit mit anderen. Um sich Ansehen vor Gegnern zu verschaffen, sprang er auf die Kirchturmmauer und schleuderte sein Beil auf den damals noch nicht mit Schiefer gedeckten Kirchturm. 1835 wurde dann dieses hölzerne Beil durch ein Eisernes ersetzt. Es ranken sich mindestens ein Duzent verschiedene Versionen um diese Geschichte, wie es sich genau zugetragen hat und warum dieses Beil im Kirchturm steckt, vermag niemand genau zu sagen. Auch taucht der Name Pumphut in verschiedenen Sagen Sachsens immer wieder auf.

Da Mockrehna dicht neben der Dübener Heide liegt, bietet es sich an nach dem Besuch des “Pumphut” einen kleinen Waldspaziergang zu machen.

Link zur Website von Mockrehna:
www.mockrehna.de

Routenplaner zum Pumphut Mockrehna:

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Muldenschifffahrt Grimma

Kategorie: bis 40 km,Bootstouren – Tags: , ,

Unweit von Leipzig liegt das Städtchen Grimma, durch welches die Mulde fließt. Eine kleine Fähre verbindet Grimma und den Vorort Höfgen über die Mulde. Ein Zwischenstopp ist die Anlegestelle “Kloster Nimbschen”, über das ich in naher Zukunft hier berichten werde. Es ist möglich eine Bootstour nach Höfgen und zurück zu machen, diese Tour dauert dann ca. 45 Minuten. Alternativ kann man auch nur eine Strecke fahren und den Uferweg zurück wandern. Die Preise für die Bootsfahrt schwanken ein wenig, wir haben für die Hin- und Rückfahrt 4 Euro bezahlt. Die Abfahrtszeiten findet man in der Muldenschifffahrt-Website der Stadt Grimma. Anschließend ist auch die Altstadt von Grimma einen Blick wert.

Link zur Website:
www.grimma.de

Routenplaner zur Muldenschifffahrt Grimma:

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