Bergkirche Beucha

Geht man von Kirchberg aus durch den Tortunnel des Wasserturms aufwärts zur netten alten Dorfkirche, wird einem erstmal nichts ungewöhnlich vorkommen. Schaut man dann allerdings über die halbhohen Feldsteinmauern gleich neben der Kirche, so sieht man, dass die Kirche direkt am Abhang eines Steinbruchs steht. Seit dem 15. Jahrhundert wurde der Berg, auf dem die Kirche steht, kontinuierlich abgetragen und so steht die Kirche nun oberhalb eines fast senkrecht abfallenden Hanges. Im alten seit den 50er Jahren nicht mehr bewirtschafteten Steinbruch hat sich heute ein kleiner Felsensee gebildet, in dem sich, wohl nicht ganz legal, hin und wieder die Anwohner abkühlen, wenn sie einen der wenigen möglichen Zugänge überwunden haben.

Aus diesem Steinbruch wurden übrigens auch Steine für das Völkerschlachtdenkmal gewonnen. Ein Ausflug zur Bergkirche mit kleinem Spaziergang um den See lohnt vor allen Dingen in den Sommermonaten, wo die Kirche Sonntags zwischen 14-17 Uhr geöffnet ist.

Link zur Bergkirche Beucha:
www.stadtkirche-brandis.de

 

Routenplaner zur Bergkirche Beucha:

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Bergkirche Beucha

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Bergkirche Beucha 51.323633, 12.564801


Literaturempfehlung:
Die Geschichte des Ortes, die so eng mit der Natursteingewinnung von den Porphyrbergen verknüpft ist, kann man in dem Buch “Beucha, Dorf der Steine” nachlesen und in den zahlreichen Abbildungen des Dorfes nachschauen:

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