Pumphut Mockrehna

Wieder ein Ausflugsziel aus der Kategorie Skurriles. Im 17. Jhd. lebte in Mockrehna ein Müllerbursche mit Namen “Pumphut” . Dieser Müllerbursche war sehr stark und geriet immer mal wieder in Streit mit anderen. Um sich Ansehen vor Gegnern zu verschaffen, sprang er auf die Kirchturmmauer und schleuderte sein Beil auf den damals noch nicht mit Schiefer gedeckten Kirchturm. 1835 wurde dann dieses hölzerne Beil durch ein Eisernes ersetzt. Es ranken sich mindestens ein Duzent verschiedene Versionen um diese Geschichte. Wie es sich genau zugetragen hat und warum dieses Beil im Kirchturm steckt, vermag niemand genau zu sagen. Auch taucht der Name Pumphut in verschiedenen Sagen Sachsens immer wieder auf.

Da Mockrehna dicht neben der Dübener Heide liegt, bietet es sich an nach dem Besuch des “Pumphut” einen kleinen Waldspaziergang zu machen.

Link zur Website von Mockrehna:
www.mockrehna.de

 

Routenplaner zum Pumphut Mockrehna:

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Pumphut

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Pumphut 51.507450, 12.815580


Literaturempfehlung:
Leipzig und Umgebung scheint eine beliebte Gegend für Sagen und Mythen zu sein. Über 300 Seiten voll hat der Autor Alexander Blöthner gesammelt und stellt diese in seinem Buch “Sagenhafte Wanderungen zu Magischen Orten in Leipzig und Umgebung”, in dem er auch die Geschichte des Pumphut erzählt, vor:

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Bewerte dieses Ausflugsziel:

2 Kommentare


  1. Hallo,

    Mockrehna ist immer ein Besuch wert. Einerseits um Pumphut zu sehen und andererseits Ausflüge in die Dübener und Dahlener Heide zu machen. Tolle Naturlehrpfade warten auf dem Besucher – herrliche Tierwelten und Natur pur.
    Auf unserer Seite http://www.kathrin-frank.de könnt Ihr übrigens einige aktuelle Fotos von Pumphut sehen, dort findet ihr die Pumphut Galerie Mockrehna

    MfG
    Frank


  2. Hallo,
    ich habe Mockrehna zu DDR- Zeiten am 26.8.1973 einen ungewollten Besuch abgestattet. Daran müssten sich noch Einige der vor mir auf einem nahegelegenen Acker außengelandeten Segelflieger erinnern. Ich
    war der Letzte, der dort “Abgesoffenen”. Nach Umrundung der Kirche mit besagtem Beil im Turm musste ich mich als Landenummer 11 (?) zu ihnen gesellen und anschließend einem nach dem anderen beim Herausstarten im F- Schlepp behilflich sein. Die freundlichen Motorflieger aus Mockau (?) ließen mich dann allerdings zurück. Dafür kreuzte dann ein NVA- Offizier bei mir auf, um sich darüber zu beschweren, dass “wir” ständig über sein mil. Objekt flögen. Mockrehna mit seinem Beil im Turm belib mir unvergessen.
    MfG
    Hartmut

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